Niesen
Auch bekannt als: Niesattacken, häufiges Niesen
Niesattacken entstehen durch Reizung der Nasenschleimhaut, sei es durch Viren, Allergene oder andere Reizstoffe, und gehen oft mit Schnupfen und tränenden Augen einher. In der homöopathischen Tradition wird der Zeitpunkt des Niesens – etwa morgens beim Aufstehen – sowie die gleichzeitigen Begleitsymptome für die Mittelwahl herangezogen. Bei chronisch häufigem Niesen ohne erkennbare Ursache oder in Verbindung mit Atemnot empfiehlt sich eine allergologische oder HNO-ärztliche Abklärung.
Passende Mittel (3 Mittel)
Allium cepa
(All-c.)Bei Niesattacken mit gleichzeitigem wässrig-scharfem Fließschnupfen
D6D12C30
Starker, wässriger und scharfer Fließschnupfen – reizt die OberlippeMilde, nicht reizende Tränen aus den AugenKitzeln und Brennen in Nase und Rachen
Nux vomica
(Nux-v.)Bei heftigen Niesattacken morgens beim Aufstehen, oft mit verstopfter Nase nachts
D6D12C30
Überempfindlichkeit gegen alle Reize – Licht, Lärm, GerücheVerdauungsbeschwerden durch Übermaß an Essen, Alkohol oder ArbeitReizbar, ungeduldig, cholerisch
Arsenicum album
(Ars.)Bei morgendlichem Niesen mit dünnem, brennendem Nasenausfluss
D6D12C30
Brennende Schmerzen, die durch Wärme gelindert werdenAusgeprägte Unruhe, Angst und Erschöpfung gleichzeitigErbrechen und Durchfall oft gleichzeitig – Magen-Darm-Infekte
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.