Migräne
Auch bekannt als: Migräneanfall, halbseitiger Kopfschmerz
Migräne geht häufig mit intensiven, oft einseitigen Kopfschmerzen einher, die von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie gelegentlich einer Aura begleitet werden. In der homöopathischen Tradition werden Auslöser, Seitenlokalisation und Begleitsymptome sorgfältig berücksichtigt, um das individuelle Mittel zu ermitteln. Da Migräne eine neurologische Erkrankung ist, empfiehlt sich bei häufigen oder sehr starken Anfällen immer eine ärztliche Begleitung.
Passende Mittel (5 Mittel)
Belladonna
(Bell.)Bei rechtsseitigen, klopfend-pulsierenden Schmerzen mit Hitze und Lichtempfindlichkeit
Natrium muriaticum
(Nat-m.)Bei periodisch wiederkehrenden, hämmernden Schmerzen, oft morgens oder durch Sonne ausgelöst
Gelsemium
(Gels.)Bei Migräne mit Sehstörungen (Aura), Schwäche und Zittern vor dem Anfall
Nux vomica
(Nux-v.)Bei Migräne mit Übelkeit und Erbrechen, ausgelöst durch Überreizung oder Übermaß
Ignatia
(Ign.)Bei Migräne ausgelöst durch emotionalen Kummer oder Trauer