Ekzem
Auch bekannt als: Hautausschlag, Dermatitis, Juckreiz
In der homöopathischen Tradition werden verschiedene Mittel bei ekzematösen Hautveränderungen eingesetzt, je nach individuellem Beschwerdebild. Sulphur gilt dabei als häufig gewähltes Mittel bei brennendem, juckendem Ekzem, das sich durch Wärme verschlechtert. Die Wahl des passenden Mittels richtet sich stets nach dem Gesamtbild der Person und ihrer spezifischen Symptomatik.
Passende Mittel (4 Mittel)
Sulphur
(Sulph.)Brennend, juckend, Wärme verschlechtert
D6D12C30C200
Brennende Schmerzen überall – Haupt, Magen, Rektum, FüßeHitze und Rötung der Körperöffnungen – Mund, Augen, RektumÜbelriechende Absonderungen und Schweißgeruch
Arsenicum album
(Ars.)Trocken, schuppig, brennend, mit Unruhe
D6D12C30
Brennende Schmerzen, die durch Wärme gelindert werdenAusgeprägte Unruhe, Angst und Erschöpfung gleichzeitigErbrechen und Durchfall oft gleichzeitig – Magen-Darm-Infekte
Rhus toxicodendron
(Rhus-t.)Bläschenförmig, feucht
D6D12C30
Starke Steifigkeit und Anlaufschmerz nach Ruhe – besser nach EinlaufenSchmerzen und Steifigkeit verbessern sich durch anhaltende BewegungJuckende Bläschen auf der Haut, ähnlich Herpes oder Windpocken
Pulsatilla pratensis
(Puls.)Wechselnde Beschwerden
D6D12C30
Wechselnde, wandernde Symptome ohne festes MusterMilde, gelb-grüne, nicht reizende Absonderungen aus Nase oder OhrenWeinerlich, anhänglich, verlangt nach Trost und Nähe
Hinweis zur Selbstmedikation: Die Auswahl des passenden Mittels sollte anhand der individuellen Symptome erfolgen. Bei Unsicherheit oder ausbleibender Besserung innerhalb von 24–48 Stunden wenden Sie sich an einen Arzt oder Heilpraktiker.